SCM gegen Zabrze - Trainer Wiegert: "Es geht nicht nur ums Weiterkommen!"

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Foto: Guido Augustin

Unser SCM will am Sonntag die EHF-Cup-Gruppenphase perfekt machen. Morgen um 16 Uhr (Ausschnitte ab 19 Uhr im MDR) steht in der GETEC Arena das Rückspiel in der 3. Runde gegen Polens Vertreter NMC Gornik Zabrze an. Vor einer Woche haben die Grün-Roten schon mit 37:25 auswärts gewonnen. Tickets für das Europacupduell gibt es ab 14.30 Uhr an den Hallenkassen.

Die Fans stehen hinter den SCM-Jungs. Nach dem so bitteren 27:29 in der Bundesliga gegen die Füchse Berlin geht es gegen Gornik Zabrze darum, sich mit jeder guten Aktion, jedem erzielten Tor, wieder Selbstbewusstsein zu tanken. „Jeder Sieg ist wichtig“, sagt SCM-Linksaußen Matthias Musche. Ganz stark wie „Matze“ gegen die Füchse Verantwortung übernahm und zum letzten Siebenmeter antrat. Nach seinem Fehlwurf kam eine tolle Reaktion aus Kiel vorm anstehenden EHF-Cup-Spiel. „Ich habe mir das Spiel gerade noch einmal angeguckt. Für Matze tut es mir echt leid. Schade, dass er den Entscheidenden nicht versenkt hat. Er ist so ein Kämpfer“, erzählte der frühere SCM- und jetzt THW-Torhüter Dario Quenstedt gestern Abend am Telefon und fühlte mit seinem Kumpel „Matze“. Und lobte die große Charakterstärke vom ihm. „Stark, wie er sich dann trotzdem in den Interviews noch stellt, obwohl man sich in so einer Situation lieber verstecken möchte.“

Im aktuellen Team der Grün-Roten hat „Matze“ Musche die meisten EC-Partien für den SCM bestritten. Aktuell sind es beim Linksaußen 45 EHF-Cup-Spiele, in denen er 142 Tore erzielte.  Seinen Europacup-Einstand hatte „Matze“ am 17. März 2012 beim 29:29  bei Tatran Presov. Eine Woche darauf im Viertelfinal-Rückspiel erzielte er sein erstes EC-Tor beim 26:22 gegen Presov.

Morgen geht es gegen NMC Gornik Zabrze. Das Erreichen der Gruppenphase ist Pflicht für den SCM.

Trainer Bennet Wiegert am Donnerstagabend nach dem Füchse-Spiel: „Nachdem wir zur Ruhe gekommen sind, konzentrieren wir uns auf Zabrze. Am Sonntag geht es nicht nur ums Weiterkommen, es geht nicht darum, einfach nur den Vorsprung über die Zeit zu bringen. Wir wollen gewinnen. Wir sind da auch in der Pflicht gegenüber jedem Zuschauer, der in die GETEC Arena kommt. Und dem wollen wir gerecht werden.“